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DIAKONISCHE FLÜCHTLINGSARBEIT

Die Evangelische Kirche und das Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz engagieren sich seit vielen Jahren in der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern. Die Asylsuchenden und Flüchtlinge benötigen besondere Unterstützung und Hilfen, um Kontakte ins Gemeinwesen zu finden. Ziel ist es, Kirchengemeinden und Initiativen, sowie andere Kirchenbezirke in ihrer Arbeit mit Flüchtlingen, insbesondere syrische Flüchtlinge, fachlich zu unterstützen. Wichtig ist dabei der Kontakt zu den ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Flüchtlingsarbeit, die sehr engagiert vor Ort arbeiten. Ziel ist es, in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen und tätigen Akteuren vor Ort die Strukturen, in denen sich die Helferinnen und Helfer bewegen, zu verbessern oder neue Strukturen aufzubauen. Die Diakonische Flüchtlingsarbeit leistet damit einen kleinen Beitrag zur Begleitung von Flüchtlingen, insbesondere syrischen Flüchtlingen.

Das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz beteiligt sich derzeit aktiv an Helferkreisen in der Region bzw. steht mit diesen in engem Kontakt. Eine Liste mit Helferkreisen im Landkreis Konstanz finden Sie hier.

Zusätzlich sollen ehrenamtliche und hauptamtliche Helferinnen und Helfer beraten werden, die syrische Staatsangehörige dabei unterstützen, ihre Verwandten im Rahmen der Aufnahmeanordnung von Baden-Württemberg nach Deutschland zu holen.

Daneben beteiligen wir uns an der Organisation von Aktionen und Veranstaltungen im Bereich der Flüchtlingsarbeit, wie der Schreibwerkstatt "Flüchtlinge berichten" oder an Vortragsabenden bzw. Konzerten, etc.

 
     
 
 
     
 

Seit April 2016: Projekte zur Unterstützung von Frauen mit Fluchterfahrungen bzw. anderer besonders schutzbedürftiger Personengruppen setzen wir mit unserem Projekt HELP um


Ausgangslage

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland rund 1,1 Millionen Asylsuchende registriert. Rund 30 Prozent davon waren Frauen. In den letzten Monaten ist ein deutlicher Anstieg der Zahl von geflüchteten Frauen zu beobachten. Unter den geflüchteten Menschen sind neben Frauen, Kindern und Jugendlichen auch andere Gruppen wie bspw. Alte, Kranke, Körperbehinderte sowie lesbische, bi- und transsexuelle Menschen (LSBTTI*) inbesonders schutzbedürftig.

Neben den Gefahren und Risiken, denen Flüchtlinge vor oder während der Flucht generell ausgesetzt sind, kommen bei Frauen noch geschlechtsspezifische Gefahren hinzu. Oft haben Frauen bereits in ihren Herkunftsländern oder auf der Flucht Gewalt in unterschiedlichster Form miterlebt oder selbst erfahren. Die Folgen können psychische und physische Beeinträchtigungen bis hin zu schweren Traumata sein. Aber auch nach der Ankunft in Deutschland stellt sich ihre Situation häufig prekär dar. Untergebracht in großen Einrichtungen und Notunterkünften finden sie selten Rückzugsräume und Schutzmöglichkeiten. Gleichzeitig verbleiben Frauen oft im unmittelbaren Umfeld der Einrichtungen und der Unterkünfte. Sie verlassen diese in der Regel seltener als Männer – auch aus Angst vor Übergriffen. Besonders problematisch stellt sich die Situation für alleinstehende Frauen dar, die nur wenig Kontakt zu anderen Personen haben.

Bei den Wohlfahrtsverbänden gibt es zahlreiche Projekte und Angebote für Frauen mit Fluchterfahrung. Bestehende Einrichtungen sowohl aus dem Bereich der Frauenarbeit wie der Flüchtlingshilfe haben spezifische Angebote für die angesprochene Zielgruppe entwickelt oder erweitert. Angesichts der großen Zahl der Flüchtlinge sowie der enormen Probleme bei der Unterbringung ist eine Ausweitung der Angebote jedoch dringend erforderlich. Gleichzeitig ist es wichtig, die bestehenden Arbeitsansätze stärker zu bündeln, erfolgreiche Ansätze zu stärken, gemachte Erfahrungen auszuwerten sowie den Austausch und die Vernetzung zu stärken.


Projektziele

Vor diesem Hintergrund braucht es ein breites Unterstützungsangebot für geflüchtete Frauen und besonders schutzbedürftige Personen sowie für Flüchtlingsunterkünfte und Einrichtungen.

Neben einem institutionellen Gewaltschutz in den Einrichtungen ist die individuelle Selbststärkung der Frauen unabdingbar. Daher ist es von großer Wichtigkeit Angebote zu schaffen, die auf die Zielgruppe zugehen und auf Austausch angelegt sind, um einer Isolation vorzubeugen und den Frauen den Zugang zum öffentlichen Leben zu erleichtern. Dazu müssen die Frauen schnellstmöglich in ihrer Autonomie gefördert werden. Ziel ist es ihnen Wege zu zeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben (wieder) möglich ist und wie die vorhandenen Möglichkeiten weiter ausgebaut werden können. Hierzu zählen niedrigschwellige Hilfs- und Unterstützungsangeboten für Frauen, die Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt geworden sind,(externe) Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Förderung der Gewaltprävention. Neben der Beratungs- und Präventionsarbeit ist ein Ausbau der Vernetzungsstrukturen erforderlich, um einen verlässlichen Austausch der beteiligten Akteure sicher zu stellen (wie bspw. Flüchtlings- und Migrationsarbeit, Frauen- und Familienunterstützungseinrichtungen, Psychosoziale Beratung, Gesundheitswesen).

Auch Geflüchtete mit einer LSBTTI*-Identität sind als besonders schutzbedürftig und vulnerabel einzustufen. Auch sie werden häufig in ihren Herkunftsländern aus (zugeschriebenen) geschlechtsspezifischen Gründen verfolgt. Nach ihrer Ankunft in Deutschland stehen sie nicht nur in den Unterkünften vor spezifischen Herausforderungen, sind Anfeindungen und gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt.

Des Weiteren sind etwa alte, kranke und körperbehinderte Menschen als besonders schutzbedürftige Personen anzusehen. Durch die bereits vorhandenen und verlässlichen Strukturen der Wohlfahrtsverbände kann hier ein erheblicher Unterstützungsbeitrag geleistet werden.

Zu den oben genannten Zielgruppen kommen weiterhin die mit ihnen arbeitenden ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Flüchtlingshilfe sowie Mitarbeitende in den Flüchtlingsunterkünften.

Da sich die Situation vor Ort sehr unterschiedlich darstellt, sollte auch eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte möglich sein, um den besonderen Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen zu können.


Eine Initiative von Staatsministerin Aydan Özoğuz

 
     
 

Standorte Radolfzell

Teggingerstraße 16, 78315 Radolfzell
Ansprechpartnerin: Heike Dobutowitsch
Telefon 0 77 32 - 95 27 60, Fax 0 77 32 - 95 27 72

Teggingerstraße 10, 78315 Radolfzell
Ansprechpartner: Sebastian Vogt
Telefon 0 77 32 - 93 81 42

eMail senden an fluechtlingsarbeit.dwkn@diakonie.ekiba.de

 
 
   
Liste mit Helferkreisen im Landkreis Konstanz
   
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
   
83 - Konstanz integriert
   
Flyer "Internationales Elterncafé im Rahmen von HELP" zum Download
   

Jahresbericht 2014 zum Download

   

Jahresbericht 2013 zum Download

   
Flüchtlinge begleiten - Eine Handreichung und Arbeitshilfe für Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Baden-Württemberg zum Download
   
Im Südkurier: "Die Barfuß-Wanderinnen sind am Ziel" - erschienen am 19. August 2015
   
Die Schreibwerkstatt präsentiert: "Flüchtlinge berichten über ihre Beweggründe warum und wie sie ihr Heimatland verlassen haben"
   
Steckbrief Asyl-/Flüchtlingsbegleiter zum Download
   
Anordnung des Bundesministeriums des Inneren zur vorübergehenden Aufnahme von Schutzbedürftigen aus Syrien und Anrainerstaaten Syriens sowie Ägypten vom 23. Dezember 2013 zum Download
   
Infoblatt in Arabisch: "Aufnahmeanordnung syrische Flüchtlinge" zum Download
   
 
     
     
     
 
 

Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz - Teggingerstraße 16 - 78315 Radolfzell
Telefon 0 77 32 - 95 27 60 - Fax 0 77 32 - 95 27 72 - eMail senden an info.radolfzell@diakonie.ekiba.de

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